Seit 10 Jahren Umweltunterricht an Schulen in der Region

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(vom 29.07.2019)

Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck und Umwelt-Referentin Angelika Magerl haben Grund zu feiern: Seit 10 Jahren realisieren sie den Umweltunterricht an den Grund- und weiterführenden Schulen in der Region. Am Dienstag bedankte sich Vertriebsleiter Andreas Wohlmann stellvertretend bei Magerl mit einem Blumenstrauß für die gute Zusammenarbeit.

„Der Umweltunterricht ist eine große Bereicherung an unseren Schulen. Auf altersgerechte und spielerische Weise werden den Schülerinnen und Schülern wichtige Themen sowie ein grundlegendes Verständnis für den Umgang mit wertvollen Ressourcen nähergebracht. Aus diesem Grund fördern wir den Umweltunterricht sehr gerne und freuen uns, dass dieser seit nun 10 Jahren großen Anklang bei allen Beteiligten findet“, so Wohlmann.

Bei dem Umweltunterricht für Grundschulen handelt es sich um eine besondere Doppelstunde im Fach „Heimat- und Sachkundeunterricht“, in der Magerl den Schülern entweder im Klassenzimmer oder direkt vor Ort mit einer abwechslungsreichen Mischung aus Theorie und Praxisübungen schwerpunktartig die Themen „Trinkwasser“ und „Energie“ näherbringt.

Im Jahr 2009 fand der erste Unterricht in dieser Art statt, zunächst nur an den dritten Klassen der Grundschulen im Netzgebiet. Schnell erfreute sich der besondere Unterricht, der teils in Kooperation mit der Deutschen Umwelt-Aktion (DUA e.V.) erfolgt, sehr großer Beliebtheit. Bis heute hat Magerl rund 400 Doppelstunden gegeben und dabei rund 10.000 Grund-Schülerinnen und -schüler mit dem Thema „Energie“ erreicht. Dazu kommen jährlich 12 Veranstaltungen mit der vierten Jahrgangstufe zum Thema „Trinkwasser“.

Vor 5 Jahren etablierte Magerl mit den Stadtwerken Fürstenfeldbruck den Umwelt-Unterricht „Energiewende“ für die weiterführenden Schulen im Fach Physik, der speziell die aktuellen Themen aufgreift und Fachwissen für die Klima-Diskussion liefert.

Der letzte Energieunterricht für dieses Schuljahr fand am vergangenen Dienstag mit dem Viscardi-Gymnasium statt und bildete den Abschluss einer Projektwoche. Unter dem Motto „Energiewende: Forschen & Experimentieren" arbeiten die Schülerinnen und Schüler dabei unter der kundigen Leitung von Angelika Magerl experimentell und selbständig in Gruppen zu den Themen Solarstrom, Windenergie und Wasserkraft, Energiespeicherung, Elektro-Mobilität mit Brennstoffzelle sowie Wärmeversorgung.

Magerl legt dabei großen Wert auf einen hohen Alltagsbezug sowie Praxisnähe: „Dazu ist es mir wichtig, dass der Unterricht auf Vorwissen baut und die Kinder und Jugendlichen von sich aus darauf kommen, wie alles funktioniert“, erklärt sie. Im Laufe der Jahre habe sich das Vorwissen der Schüler verändert. „Musste ich anfangs noch erklären, um was es sich bei ‚Erneuerbaren Energien‘, ‚Klimawandel‘ und ‚Treibhauseffekt‘ handelt, sind diese Begriffe bei den meisten heute präsent. Das macht den Einstieg leichter und wir können die Zeit besser für die Experimente nutzen“, ergänzt Magerl.

Die Stadtwerke fördern einerseits den Unterricht durch die Finanzierung der Lehrkraft sowie der Lehrmittel. Anderseits ermöglichen sie den Zugang zu eigenen Einrichtungen, wie dem Hochbehälter in Gelbenholzen, um eine praxisnahe Unterrichtsgestaltung zu gewährleisten. Jedes Jahr werden dafür rund 10.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Auch im kommenden Schuljahr findet der Umweltunterricht wieder an Grund- und weiterführenden Schulen in der Region Fürstenfeldbruck statt.

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