Zusammenarbeit für den Ausbau der Windkraft
11.11.2025
Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck und die Bürgerenergiegenossenschaft (BEG) Sonnensegler eG starten eine enge Kooperation für den Ausbau der Windkraft in Fürstenfeldbruck. Dadurch kann die Umsetzung geplanter Windkraftanlagen schneller realisiert werden. Eine finanzielle Beteiligung von Gemeinden und Anwohnern bei Windkraftprojekten ist weiterhin vorgesehen.
„Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen für die kommenden Jahre. Sie gelingt nur, wenn sich starke Partner gemeinsam darum kümmern und gleichzeitig Kommunen sowie ihre Bürger mitnehmen“, erklärt Jan Hoppenstedt, Geschäftsführer der Stadtwerke Fürstenfeldbruck, die Kooperation. „Mit der Bürgergenossenschaft Sonnensegler eG haben wir einen regionalen und ebenfalls bürgerschaftlich verankerten Partner an unserer Seite.“
„Für uns als Bürgerenergiegenossenschaft steht die Kooperation vor Ort im Vordergrund“, erklärt Falk-Wilhelm Schulz, Vorstandsvorsitzender der BEG Sonnensegler eG. „Jetzt heißt es, deutlich zu investieren und alle verfügbaren Mittel zu bündeln, um möglichst schnell von Kohle, Öl und Gas loszukommen. Stefan Eibl, Vorstand der BEG Sonnensegler eG fügt hinzu: „Die Energiewende ist kein Sprint, sondern ein Marathon – und wir laufen ihn jetzt gemeinsam. Diese Kooperation und die daraus resultierenden Projekte kommen allen Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis zugute.“
Hintergrundinformation
Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck und die BEG Sonnensegler eG unterzeichneten einen Kooperationsvertrag, um den Ausbau der Windkraft im Stadtgebiet Fürstenfeldbruck Hand in Hand voranzutreiben. Konkret bündeln beide Partner ihre Kräfte in der Entwicklung der Windstandorte: Die Sonnensegler konzentrieren sich auf den Süden, die Stadtwerke auf den Norden des Stadtgebiets. Eine gegenseitige Beteiligung an den entstehenden Anlagen unterstreicht die enge Zusammenarbeit und das gemeinsame Ziel.
Konkrete Windkraftprojekte
Zwei konkrete Windkraftprojekte sind bereits in Planung und sollen zügig umgesetzt werden. Durch die zukünftige enge Zusammenarbeit sollen Synergien genutzt, Ressourcen gebündelt und die Umsetzung forciert werden.