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Trinkglas wird mit Wasser aus dem Wasserhahn aufgefüllt

Investitionen Trinkwasser

11.06.2026

Die Trinkwasserversorgung ist in Fürstenfeldbruck, trotz der warmen Temperaturen und der verbreiteten Trockenheit, konstant verfügbar. Um eine nachhaltige Versorgungssicherheit weiterhin zu gewährleisten, investieren die Stadtwerke Fürstenfeldbruck jährlich mehrere Millionen Euro in die Trinkwasserinfrastruktur. Kürzlich wurden rund 60.000 Euro für die Modernisierung und Aufrüstung der vier Trinkwasserbrunnen im Rothschwaiger Forst ausgegeben. 

„Unsere Trinkwasserbrunnen liefern stabil und zuverlässlich ausreichend Wasser für die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt. Zwar kann es bei geringem Niederschlag zu Schwankungen beim Grundwasserspiegel kommen, doch ist dies nichts ungewöhnlich“, erklärt Tobias Ederer, Abteilungsleiter Wasserversorgung bei den Stadtwerken Fürstenfeldbruck. „Desto wichtiger ist es, Trinkwasser nicht durch Leckagen zu verlieren – daher erneuern wir kontinuierlich unser Wassernetz, wie aktuell in der Augsburger Straße in Fürstenfeldbruck. Für unsere Wasserkunden bleibt alles gleich. Sie profitieren von einer hohen Qualität an natürlichem Trinkwasser, das mineralhaltig ist und ausgezeichnet schmeckt.“ 

Wassercent zum 1. Juli 2026

Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck informieren über eine notwendige Anpassung der Wasserpreise ab 1. Juli 2026 aufgrund der Einführung eines von der bayerischen Staatsregierung festgelegten Wasserentnahmeentgelts von 10 Cent pro Kubikmeter entnommenem Grundwasser – dem sogenannten „Wassercent“. Bayern ist somit das 14. Bundesland, das diese Abgabe einführt.  

Die Einnahmen aus dem Wassercent fließen direkt in Maßnahmen zur langfristigen Sicherheit der Wasserversorgung. Die Mittelverteilung erfolgt hierbei direkt durch das Land Bayern. Dazu gehören u.a. Gewässerschutzprojekte, Grundwasserüberwachung sowie Maßnahmen infolge der Klimaveränderungen. Diese Investitionen sollen zukünftigen Generationen den Zugang zu sauberem und bezahlbarem Trinkwasser garantieren. 

„Die Erhöhung des Wasserpreis ist eine direkte Folge der gesetzlichen Vorgaben. Als kommunales Unternehmen sind wir nur der Dienstleister von der Landesregierung und haben keinen Nutzen von dieser Maßnahme“, unterstreicht Ederer. „Als Verantwortlicher für die Trinkwasserversorgung bei den Stadtwerken kann ich jedem Bürger nur empfehlen, sorgsam und sparsam mit dem Trinkwasser umzugehen. Gleichzeitig ist es unsere Kernaufgabe, die Reinheit und den Fluss des Trinkwassers wie gewohnt zu gewährleisten. Damit geben wir unseren Bürgern und den kommenden Generationen die Sicherheit, weiterhin bestes Trinkwasser einfach aus dem Wasserhahn genießen zu können.“