Veranstaltung zur Geothermie
14.07.2026
Am 20. Juli 2026 beantworten Mitarbeiter der Stadtwerke Fürstenfeldbruck bei einer Informationsveranstaltung zur Geothermie in der Region, Fragen zu seismischen Untersuchungen.
In der Zeit von 16 bis 19 Uhr können Bürgerinnen und Bürger am Stand der Stadtwerke Fürstenfeldbruck, auf dem Volksfestplatz in Germering, detaillierte Informationen zu den geplanten Schritten im Gebiet von Fürstenfeldbruck bei der Erforschung des Untergrunds erhalten.
„Die Veranstaltung bietet Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit sich zum Ablauf der regionalen, geothermischen Untersuchungen zu informieren. Dieser Dialog mit den Anwohnern ist für uns sehr wichtig, um möglichen Bedenken zu begegnen“, erläutert Mirko Bugsch, Abteilungsleiter Strom- und Wärmeerzeugung bei den Stadtwerken. „Zudem steht ein Vibro-Truck – das Spezialfahrzeug für die Durchführungen der Messungen – zur Besichtigung auf dem Volksfestplatz. Voraussichtlich ab Ende August bis Mitte September werden mehrere im Einsatz sein, um den Untergrund zu vermessen.“
Potential in der Region erkunden
Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck werden nun gemeinsam mit der Stadt Fürstenfeldbruck und den Gemeinden Maisach sowie Emmering weitere konkrete Schritte bei der Erforschung der Tiefengeothermie in der Region durchführen. Im Rahmen eines durch den Bund geförderten Projektes werden die Ergebnisse der Messungen aus diesem Gebiet mit denen der anderen M-Plus Partner (Zweckverband Neufarn/Eching und Innovative Energie Pullach) und denen von GIGA-M kombiniert. So kann für eine Fläche von fast 1300 km² ein Modell des Untergrundes erstellt werden.
Was sind seismische Messungen und wie laufen sie ab?
Ab Mitte August sind die Vibro-Trucks in den Gemeindegebieten unterwegs. Dabei senden die Trucks Schallwellen in den Untergrund, die von den verschiedenen Gesteinsschichten im Untergrund unterschiedlich reflektiert. Hochempfindliche Geophone zeichnen die Reflexionen auf, die zuvor im Untersuchungsgebiet verteilt werden. So entsteht ein präzises 3D-Bild der thermalwasserführenden Schichten.
Diese Erkundungsmethode ist technisch etabliert, ungefährlich und wurde in und um München bereits mehrfach angewendet. Für Anwohnerinnen und Anwohner sind diese Messungen nur kurzzeitig in Form von minimalen Vibrationen und leichtem Motorengeräusch (vergleichbar mit dem eines Diesel-Lkws) wahrnehmbar.
Weitere Informationen unter: https://giga-m.de/ und https://www.seismik-m-plus.de/