Energie- und Wasserversorgung der Bevölkerung ist gesichert

(vom 27.03.2020)

Die zunehmende Verbreitung des Corona-Virus kann jeden von uns treffen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Fürstenfeldbruck. Die Stadtwerke haben umfangreiche Maßnahmen getroffen, damit die zuverlässige und unterbrechungsfreie Versorgung von Bevölkerung, Behörden, Gewerbe, Industrie und allen sonstigen relevanten Stellen in den Bereichen Strom, Wasser, Erdgas und Wärme weiterhin sichergestellt bleibt.

Dazu wurde ein Krisenstab mit Vertretern aus allen Bereichen eingerichtet, um im engen Austausch mit den verantwortlichen Behörden jederzeit auf neue Entwicklungen reagieren zu können. Unter Berücksichtigung der aktuellen Lage erfolgt eine tägliche Neubewertung der Situation. Die Erkenntnisse fließen in Form von weiter erforderlichen Vorsorgemaßnahmen sowie möglichen Reaktionen für alle Unternehmensbereiche in den bestehenden Pandemieplan ein.

„Als Teil der systemkritischen Infrastruktur steht für uns die Gewährleistung der Versorgungssicherheit in Fürstenfeldbruck und der Region an oberster Stelle. Der Pandemieplan verfolgt das Ziel, das Ansteckungsrisiko möglichst gering zu halten und den operativen Betrieb zu gewährleisten. Dazu wurden verschiedene Hygiene- und Vereinzelungsmaßnahmen umgesetzt“, erklärt Geschäftsführer Jan Hoppenstedt.

In einem ersten Schritt wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wo möglich, ins Home-Office geschickt. Dies gilt in erster Linie für Mitarbeiter, die sich jüngst in Risikogebieten befanden oder zu Risikogruppen gehören. Nicht zwingend erforderliche Zählerablesungen, Zählerwechsel und Hausanschlüsse werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Begleitend wurde verstärkt und wiederholt auf gängige Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen hingewiesen. Zusätzlich wurden die Mitarbeiter angewiesen, Zusammenkünfte im Rahmen der Arbeit, wie Meetings, Workshops, Projekttreffen und Dienstreisen, auf ihre dienstliche Notwendigkeit hin zu überprüfen und gegebenenfalls abzusagen. Es wird verstärkt die Möglichkeit digitaler Meetings genutzt.

Ein besonderes Augenmerk liegt bei den Beschäftigten, die unmittelbar die Versorgungssicherheit gewährleisten. Hier gelten besondere Vorsorgemaßnahmen. Für die Beschäftigten der kritischen Infrastruktur, also die Bereiche, die direkt für die Aufrechterhaltung der Versorgung verantwortlich sind, gelten besondere Vorsorgemaßnahmen. So sind etwa die Beschäftigten der Energie- und Wasserversorgung in festen Teams auf mehrere Standorte verteilt worden. Somit bleibt die Versorgung sichergestellt, selbst wenn ein Team-Mitglied betroffen wäre und es Auswirkungen auf dessen/deren ganzes Team hätte.

Zudem sind die Stadtwerke Fürstenfeldbruck für die Öffentlichkeit geschlossen, aber weiterhin per Telefon und E-Mail erreichbar. Persönliche Besuche sind nur in Absprache und nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Grundlegend folgt der Krisenstab den Anweisungen und Empfehlungen der Politik, um eine Ausbreitung des Virus gemäß nationalem Pandemieplan zu verlangsamen.

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