Spartipps fürs Heizen

Wärme will gespart sein

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Vor allem in den kalten Monaten brauchen wir unsere Heizgeräte und die Warmwasseraufbereitung sehr dringend. Dennoch können wir das ganze Jahr über darauf achten, die Kosten für diese Anlagen so gering wie möglich zu halten. Mit der folgenden Liste an Spartipps möchten wir Sie vor vermeidbaren Fehlern bei Heizung und Warmwasser schützen:

20° C Wohnungstemperatur
In Wohn- und Arbeitsräumen genügen 20 Grad Raumtemperatur. Nachts kann man die Temperatur um zwei bis vier Grad absenken. In Schlafräumen sind 17 Grad vollkommen ausreichend. Verringert man die Raumtemperatur nur um ein Grad, spart das bis zu 6 % der Heizenergie.

Keine Dauerlüftung
Dauerlüftung durch gekippte Fenster oder Türen ist reine Energieverschwendung. Besser mehrmals am Tag für eine kurze Zeit (etwa 5 bis 8 Minuten) gründlich durchlüften. Dabei ist es wichtig, die Heizkörper während des Lüftens abzuschalten.

Gebäudedämmung
Sie sollten in Ihrem Gebäude Außenwände, Dachraum und Keller dämmen sowie wärmeschutzverglaste Fenster einbauen. Ein solcher Wärmeschutz an Gebäuden kann bis zu 70 % der Heizenergie einsparen.

Heizkörper nicht verdecken
Die Heizluftzirkulation darf nicht durch Vorhänge, Heizkörperverkleidungen oder Möbel beeinflusst werden. Diese können bis zu 20 % der Wärme schlucken.

Rollos und Vorhänge schließen
Bei einbrechender Dunkelheit Vorhänge, Rollos oder Fensterläden schließen, dann bleibt die Wärme länger im Haus oder in der Wohnung.

Heizungs- und Warmwasserrohre isolieren
Haben Sie in Ihrem Haus offene Heizungs- und Warmwasserrohre, die durch ungenutze Räume führen? Dann nehmen Sie ein paar Euro zur Hand und mit ein wenig Geschick können Sie diese Leitungen z.B. mit Schaumstoffummantelungen isolieren.

Heizkörper entlüften
Der Heizkörper wird nicht mehr richtig warm oder gibt Geräusche von sich? Luft im Heizkörper kann die Ursache sein, was die Heizkosten um bis zu 15 % erhöhen kann. Dann muss entlüftet werden: Ventil am Heizkörper öffnen, ein Gefäß darunter halten und warten bis die Luft entwichen ist und Wasser austritt.

Heizkörpernischen dämmen
An den dünnen Außenwänden der Heizkörpernischen geht besonders viel Wärme verloren. Sie sollten hier reflektierende Dämmfolien oder -platten anbringen. So lassen sich bis zu 4 % Heizkosten sparen.

Thermostatventile verwenden
Um Heizenergie zu sparen hilft es, die Heizkörper mit modernen Thermostatventilen nachzurüsten.

Alte Fenster und Türen abdichten
Gegen das heimliche Dauerlüften bei alten Fenstern und Türen und den dadurch bedingten Wärmeverlust kann man nachträglich Dichtungsprofile verwenden, die kostengünstig und einfach anzubringen sind.

Luftströmungen aufspüren
Um undichte Stellen am Gebäude zu entdecken, kann man beim nächsten Sturm mit einem befeuchteten Finger die Tür- und Fensterrahmen abfahren. An Steckdosen, an Rolllädenkästen oder Deckenleuchten kann man einen Federbüschel zum Aufspüren benutzen. Bei Altbauten kann nämlich bis zu 1/3 der Wärme durch undichte Stellen verloren gehen.

Heizkörper reinigen
Viele Heizkörper sind zwischen den Lamellen stark mit Staub verschmutzt. Reinigt man die Heizkörper, verbessert das die Wärmeabgabe und die Heizenergie wird besser genutzt.

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