Treffen des Regionalbeirats

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(vom 31.07.2014)

Der Regionalbeirat der Stadtwerke Fürstenfeldbruck hat sich am 28.07.14 erstmals in neuer Besetzung zusammengefunden. Dabei wurde Bürgermeister Joseph Schäffler aus Moorenweis zum Vorsitzenden des Beirats gewählt.

Schäffler löst damit Frederik Röder ab, der sein Amt nach 10 Jahren an der Spitze des Regionalbeirats aus eigenem Wunsch niederlegte. Den zweiten Vorsitz behält weiter Siegfried Luge aus Eching am Ammersee.

„Wir danken dem Allinger Bürgermeister Frederik Röder für sein konstruktives Engagement an der Spitze des Regionalbeirates und wünschen seinem Nachfolger einen guten Einstand in sein Amt. Darüber hinaus begrüße ich alle neuen Mitglieder recht herzlich in dieser Runde und bedanke mich sehr herzlich bei allen, die heute letztmalig an einer Sitzung des Regionalbeirates teilnehmen“, so Karl Heinz Schönenborn, Geschäftsführer der Stadtwerke Fürstenfeldbruck.

Im Jahr 2004 trat der Regionalbeirat der Stadtwerke Fürstenfeldbruck erstmals zusammen. Neben dem Geschäftsführer und dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Stadtwerke, werden dort alle 22 Gemeinden, in denen die Stadtwerke Fürstenfeldbruck ein Stromversorgungsnetz betreiben, durch ihre Bürgermeister vertreten.
Aufgrund der Kommunalwahl im März gab es in sechs Gemeinden Veränderungen an der Spitze, welche sich nun auch auf die Zusammensetzung des Regionalbeirats auswirkte. Auf Seiten der Stadtwerke gab es ebenso Veränderungen. Enno Steffens gehört als neuer Geschäftsführer dem Regionalbeirat künftig ebenso an, wie Oberbürgermeister Klaus Pleil in seiner Funktions als Vorsitzender des Aufsichtsrats.

Der Beirat kommt einmal im Jahr zusammen, um über die Situation in der regionalen Bevölkerung und Wirtschaft zu beraten und die Entwicklungen auf dem Energiesektor zu verfolgen. Ein weiterer Schwerpunkt ist, die beschlossene Energiewende im Rahmen einer kommunal übergreifenden Klimapolitik auf Basis regional erzeugter und umweltfreundlicher Stromgewinnung voranzutreiben. Ein wegweisendes Projekt wird derzeit mit dem Bau des ersten von drei geplanten Windkraftanlagen in der Nähe von Mammendorf realisiert.

Und nicht zuletzt entscheidet der Beirat auch über die Vergabe von Fördermitteln, die von den Stadtwerken ausgeschüttet werden. Diese Mittel sollen für Maßnahmen der energetischen Sanierung, Energieeinsparung oder für umwelt- und klimafreundliche Wärmekonzepte verwendet werden.

Insgesamt haben die Stadtwerke Fürstenfeldbruck seit Bestehen des Regionalbeirats 242.000 Euro bereitgestellt. So konnten beispielsweise auf Basis von thermografischen Messungen an öffentlichen Einrichtungen Wärmelecks aufgespürt, diese durch geeignete Dämmmaßnahmen geschlossen und der gesamte Energiebedarf durch moderne und effiziente Heizanlagen deutlich gesenkt werden.

Derzeit entwickeln die Stadtwerke Fürstenfeldbruck mit einem Beleuchtungshersteller speziell angepasste LED-Lampen, die bislang verwendete Leuchtmittel bei der Straßenbeleuchtung in den Gemeinden ersetzen können. „Durch den deutlich geringeren Energieverbrauch und die längere Lebensdauer gegenüber dem Vorgängermodell sparen wir hier nicht nur Energie, sondern auch wertvolle Ressourcen. Ein schönes Beispiel, wie wir hier in der Region durch ein gemeinsames Handeln zum Klima- und Umweltschutz beitragen können“, so Schönenborn abschließend.

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