Stadtwerke legen Jahresbilanz 2015 vor

Aufsichtsratsvorsitzender Erich Raff und Geschäftsführer Enno Steffens mit dem Geschäftsbericht 2015 der Stadtwerke Fürstenfeldbruck
Aufsichtsratsvorsitzender Erich Raff und Geschäftsführer Enno Steffens mit dem Geschäftsbericht 2015 der Stadtwerke Fürstenfeldbruck

(vom 28.07.2016)

Positives Ergebnis, Ausbau der Windkraft und Ausrichtung für die Zukunft.

Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck GmbH hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem Gewinn von gut zwei Millionen Euro (2014: 422.891,73 Euro) wieder sehr erfolgreich abgeschlossen. Dies geht aus dem Jahresabschluss und dem Lagebericht zum 31. Dezember 2015 hervor, der im Rahmen der vergangenen Aufsichtsratssitzung festgestellt wurde.

Mit einem Umsatz von rund 81,6 Millionen Euro (2014: 80,9 Mio. Euro), dem Betriebsergebnis von rund drei Millionen Euro (2014: 1,15 Mio. Euro) und einem zum 15. Mal in Folge positiven Jahresergebnis konnten sich die Stadtwerke Fürstenfeldbruck in einem zunehmend schwierigen Marktumfeld weiter gut behaupten.
Neben dem Kerngeschäft mit der sicheren und zuverlässigen Versorgung von Energie und Trinkwasser, gab es im Geschäftsjahr 2015 eine Reihe von nennenswerten Projekten.

„Ich freue mich sehr, dass wir trotz des zunehmendem Kosten- und Wettbewerbsdruck, des komplexen Marktumfeldes und der nicht beeinflussbaren externen Entwicklungen und Vorgaben unser Geschäftsjahr 2015 sehr erfolgreich abschließen konnten. Hierbei macht sich in erster Linie die Weiterentwicklung des operativen Geschäfts bemerkbar, aber auch Einmal- und Sondereffekte, die sich positiv auf das Ergebnis auswirken", bilanziert Enno W. Steffens, Geschäftsführer der Stadtwerke Fürstenfeldbruck GmbH.

Im Oktober wurde die Windenergieanlage in Malching nach planmäßiger Bauzeit offiziell in Betrieb genommen. Zusammen mit dem Windrad in Mammendorf erzeugt es sehr erfolgreich klimafreundlichen Strom. Die Erträge beider Anlagen übertreffen deutlich die Planansätze und zeigen, dass Windkraft in der Region Fürstenfeldbruck einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende leisten kann. Aufgrund der veränderten Bedingungen hinsichtlich der Genehmigung neuer Windenergieanlagen in Bayern ist der weitere sinnvolle Ausbau dieser Art der erneuerbaren Energieerzeugung zunächst jedoch auf Eis gelegt. Daher fassen die Stadtwerke überregionale Projekte ins Auge, um das Engagement in die umweltfreundliche Energiegewinnung voranzutreiben.

Beim Thema Neubau der Standwerke-Zentrale in der Cerveteristraße ist man einen wichtigen Schritt weiter. Die Planungen im Rahmen des Bebauungsplans sind weitgehend abgeschlossen. Waren zunächst noch drei Einzelgebäude vorgesehen, stand nach nochmaliger genauer Untersuchung der Organisationsstrukturen und betrieblichen Abläufe fest, dass eine Unterbringung aller Abteilungen unter einem Dach wesentliche Vorteile hinsichtlich der Effektivität und Motivation mit sich bringt.

Großen Wert legten die Stadtwerke auch 2015 auf die Wartung und Instandhaltung der Netze. Insbesondere im Bereich der Trinkwasserversorgung sind weiterhin umfangreiche Investitionen erforderlich, um auch künftig die Versorgung mit dem Lebensmittel auf dem vom Gesetzgeber geforderten Niveau sicherzustellen. Betrugen die Gesamtinvestitionen in das Verteilnetz Trinkwasserversorgung im Jahr 2014 noch rund 700.000 Euro, waren im vergangenen Geschäftsjahr 887.000 Euro erforderlich. Aus diesem Grund und um die Wirtschaftlichkeit dieses Bereichs zu gewährleisten, wurden die Trinkwasserpreise den Rahmenbedingungen angepasst. Im Vergleich zu anderen Anbietern befinden sich diese immer noch auf einem sehr fairen Niveau.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Fürstenfeldbruck haben auch im vergangenen Jahr wieder überzeugende Arbeit geleistet. Dazu wurden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt, um auch künftig erfolgreich agieren zu können“, so Erich Raff, 2. Bürgermeister der Stadt Fürstenfeldbruck und Vorsitzender des Aufsichtsrats.

Die Geschäftsbericht 2015 der Stadtwerke Fürstenfeldbruck steht unter dem Motto „Energie macht Schule!“. Er umfasst 98 Seiten und ist hier auch als PDF-Dokument abrufbar.

zurück