Stadtwerke-Chef Steffens: „Wir setzen weiter auf Windkraft“

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(c) Stadtwerke Fürstenfeldbruck: Termingerecht gingen Ende Dezember 2016 im unterfränkischen Windpark Oerlenbach drei Windräder vom Typ Vestas V126 in Betrieb.

(vom 13.01.2017)

Windräder in Mammendorf und Malching 2016 über den Erwartungen / Windpark im unterfränkischen Oerlenbach am Netz

Die beiden Windenergieanlagen im Landkreis Fürstenfeldbruck liefen im vergangenen Jahr über den Erwartungen. Das Windrad in Mammendorf/Eitelsried speiste im Jahr 2016 mit 5.647.013 kWh rund fünf Prozent mehr als geplant ein. Das zweite Windrad am Standort Maisach/Malching übertraf den Planwert im gleichen Zeitraum um drei Prozent.

Besonders gut schnitten die beiden Anlagen auch bei der technischen Verfügbarkeit ab. Der Hersteller Enercon verspricht über das Jahr eine Verfügbarkeit von 97,00 %. In Mammendorf lag diese 2016 bei 98,99 %. Noch besser war der Wert in Malching mit 99,82 %.

Aus Gründen des Tierschutzes werden aktuell beide Windräder jedes Jahr für gut 1.000 Stunden abgeschaltet. Nach Abschluss des sog. „Fledermausmonitorings“ wird darüber entschieden, wie die Anlagen zukünftig im Rahmen des Tier- und Artenschutzes betrieben werden dürfen.

„Wir stehen weiter zur Windkraft als Triebfeder zur Umsetzung der Energiewende. Und die Zahlen belegen, dass Windkraft in der Region Fürstenfeldbruck nicht nur sehr erfolgreich ist, sondern auch viele Vorteile für Klima und Umwelt mit sich bringt. Leider schränkt der Gesetzgeber nicht nur uns sehr stark ein. Viele erfolgsversprechende Projekte in Bayern liegen derzeit auf Eis. Besonders bedauerlich ist es, dass es momentan keinerlei Anzeichen dafür gibt, an unsere sehr erfolgreichen Aktivitäten in der Region anknüpfen und diese auszubauen zu können. Aus diesem Grund richten wir den Blick auf überregionale Vorhaben“, so Enno W. Steffens, Geschäftsführer der Stadtwerke Fürstenfeldbruck GmbH.

Daher haben sich die Stadtwerke mit 10,26 Prozent am unterfränkischen Windpark Oerlenbach beteiligt. Dort wurden Ende Dezember drei Windräder fertiggestellt und ans Netz genommen.

„Das ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg zu einem kontinuierlichen Ausbau der Windkraft. Bei der Planung des Windparks wurde streng auf Nachhaltigkeit geachtet. Als Ausgleich für den Eingriff in die Natur werden unmittelbare Wiederaufforstungen durchgeführt, hochwertige Laubmischwälder angelegt sowie seltene Tier- und Pflanzenarten während des Baus und des Betriebs geschützt. Damit betreiben wir in zweifacher Hinsicht Umwelt- und Klimaschutz“, so Steffens weiter.

Die zuständige Genehmigungsbehörde hatte im Vorfeld die Erfüllung der entsprechenden Genehmigungsauflagen bestätigt und die Anlagen für den Regelbetrieb freigegeben. In den kommenden Wochen erfolgen der Probebetrieb und die Abnahme.

Der Windpark besteht aus drei von sechs geplanten Windkraftanlagen vom Typ Vestas V126, die besonders für Schwachwindregionen geeignet sind. Bei einer durchschnittlichen Windgeschwindigkeit von sechs Metern pro Sekunde in 137 Meter Nabenhöhe produzieren sie circa 20 Mio. kWh (Kilowattstunden) pro Jahr. Das ist ausreichend, um rund 7.000 Haushalte mit klimafreundlich erzeugtem Strom zu versorgen.

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